TAUCHTAUGLICHKEITSUNTERSUCHUNG


Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist eine Untersuchung, mit dem Ziel, Tauchen gefahrenlos ausüben zu können. Die körperliche Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für Berufs- und Sporttaucher.

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung dient der Vorsorge von Tauchunfällen und sollte im Eigeninteresse eines jeden Tauchers liegen. Durch die Untersuchung hat der Arzt die Möglichkeit, einem Taucher aufzuzeigen, wo seine Einschränkungen liegen oder ob das Tauchen für ihn ein zu großes Risiko darstellt.

Viele Tauchschulen und Verbände verlangen eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung, bevor sie einen Sporttaucher zu einem Tauchkurs zulassen. Die meisten Tauchbasen in aller Welt verlangen ebenfalls von ihren Tauchgästen eine tauchärztliche Untersuchung. Ein Teil der Tauchbasen verzichtet auf eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung und lässt sich vom Taucher selbst durch eine Erklärung die Gesundheit bestätigen. Damit geht das Haftungsrisiko auf den Taucher über. Abgesehen davon, dass eine Selbsteinschätzung trügerisch sein kann, können Versicherungen im Falle eines Unfalls die Behandlungskosten zurückweisen, rückfordern oder eine Lebensversicherung nicht auszahlen.

Es wird empfohlen, die Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach zwei bis drei Jahren zu wiederholen und vor dem 18. sowie ab dem 40. Lebensjahr jährlich durchführen zu lassen. In unserer Praxis halten wir uns an die Standards für die Tauchtauglichkeit der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin).

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